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Vertreterversammlung St. Bruno Werk 2013Auf ein erfolgreiches Jahr 2012 kann das St. Bruno-Werk zurück blicken. Bei der Vertreterversammlung berichtete die Genossenschaft, dass die Bilanzsumme im vergangenen Geschäftsjahr erstmals seit Bestehen des St. Bruno-Werks über 80 Millionen Euro lag.

An die Genossenschaftsmitglieder wird deshalb auch wieder 4 Prozent Dividende ausgeschüttet. In den Aufsichtsrat wurden Rechtsanwalt Bruno Greier und Wirtschaftsprüfer / Steuerberater Klaus-Peter Michler auf vier Jahre einstimmig wiedergewählt.

 

Für Neubau, Instandhaltung und Modernisierung investierte das St. Bruno-Werk rund 9,4 Millionen Euro in Würzburg, Aschaffenburg, Münnerstadt, Zeil, Maßbach und Oerlenbach. Wichtigste Projekte waren dabei der Neubau und die Sanierung in den Anwesen der Würzburger Spiegelstraße sowie die  Generalmodernisierungsmaßnahmen in der Goethestraße und der Breslauer Straße. Auch 2013 solll kontinuierlich weiter investiert werden.

Dass das St. Bruno-Werk eine vorausschauende und wirtschaftlich sinnvolle Strategie verfolgt, machte der geschäftsführende Vorstand Frank Hermann anhand einiger statistischer Zahlen deutlich: Die Eigenkapitalquote der Genossenschaft liegt mit 46,3 Prozent rund 3 Prozent über dem Mittelwert des Betriebsvergleiches des VdW Bayern für vergleichbare nordbayerische Wohnungsgenossenschaften. Auch die Zahl der Mieterwechsel liegt etwa im Durchschnitt des Betriebsvergleiches. Rund 46 Prozent des Wohnungsbestandes ist bereits modernisiert.

Obwohl sich der Welthandel in den nächsten Jahren laut Prognosen vermutlich eher negativ entwickeln werde, nehme die Bautätigkeit in Deutschland weiter zu und bleibe der Motor der Gesamtwirtschaft, so Hermann. „Weitere Umweltschutzmaßnahmen, die Energiewende oder die Trinkwasserverordnung belasten die Genossenschaft“, so Frank Hermann. „Trotzdem verfolgen wir weiter unser Prinzip der Nachhaltigkeit – sozial, ökologisch und ökonomisch“.

 

Das St. Bruno-Werk verwaltet derzeit 2.673 eigene und 538 fremde Wohnungen in der Diözese. Für sechs von der katholischen Kirche getragene Studentenwohnheime ist es ebenfalls zuständig.